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Tarifvertrag für kommunale versorgungsbetriebe

Es gibt Situationen, in denen Beamte und Privatrechtler zusammenarbeiten, da Änderungen des Rechtsrahmens für die Beschäftigung nur die Arbeitnehmer betreffen, die nach der Umwandlung des Versorgungsunternehmens in eine privatrechtliche Gesellschaft eingestellt wurden, während die bestehenden Mitarbeiter häufig ihren Status und ihre Rechte behalten. Besondere Maßnahmen können erforderlich sein, um diese Koexistenz zu ermöglichen, wie die Einrichtung einer öffentlichen Einrichtung, die Beamte beschäftigt, die für die privatrechtliche Gesellschaft arbeiten, oder Tarifverträge zur Harmonisierung oder Integration der Beschäftigungsvorschriften für die beiden Gruppen von Arbeitnehmern. Beispiele hierfür sind Belgien, Dänemark, Frankreich (für Französische Télécom-Beschäftigte) und Deutschland. Die Anwesenheit von Beamten ist in diesen Fällen alles andere als unerheblich oder marginal. So machen die “gesetzlichen Beschäftigten” bei Belgacom 70 % aller Beschäftigten aus, bei der Deutschen Telekom sind es 40 %. Sowohl die Praktiken des Personalmanagements als auch die Arbeitsbeziehungen müssen daher dieser Frage Rechnung tragen. Ein weiteres Land, in dem der Status des öffentlichen Dienstes auf die Beschäftigung im Privatrecht verlagert wurde, ist Norwegen, sowohl im Telekommunikations- als auch im Energiesektor (sowie im Verkehrssektor). In all diesen Ländern haben arbeitnehmerische Arbeitnehmer, die in den für die Netze zuständigen Stellen wie dem Stromübertragungsnetz beschäftigt sind, in der Regel den Status von Beamten behalten, da diese Stellen häufig im Bereich der öffentlichen Verwaltung verblieben sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Liberalisierung der öffentlichen Versorgungsunternehmen ist die Gründung von “Multi-Utility”-Unternehmensgruppen. Die Hauptakteure in diesem Bereich sind Energieunternehmen, die ihre Aktivitäten in anderen netzgebundenen Industrien, in der Regel Wasser, zusätzlich zu Gas, aber manchmal auch in der Telekommunikation, wie in Italien mit Enel, in Spanien mit Endesa, in Schweden mit Vattenfall und in Großbritannien mit United Utilities geschehen ist. Kommunale oder provinzielle Unternehmen können sich auch als Multi-Utilities entwickeln, wie dies bei vielen italienischen kommunalen Unternehmen (die ihre traditionelle Rolle in lokalen Gebieten bestätigen) oder von Provinzunternehmen in den Niederlanden geschehen ist.

Einzelne Tarifverträge können aus dem entsprechenden Dokumentenbereich auf der rechten Seite heruntergeladen werden. In Österreich wurde zur Bewältigung der Auswirkungen auf die gewerkschaftliche Vertretung der Liberalisierungspolitik der öffentlichen Versorgungsunternehmen und die Ausweitung der Tarifverhandlungen auf die Beschäftigten der öffentlichen Versorgungsunternehmen ein Kooperationsvertrag zwischen der Gewerkschaft der Kommunalen Bediensteten (GGB) und der Gewerkschaft der Angestellten (GPA) für Angestellte und der Gewerkschaft Metall-Gewerkschaft (Metall-Textil) unterzeichnet. , GMT) für Arbeiter. Die Vereinbarung sieht vor, dass die GGB ihr Organisationsmonopol im kommunalen öffentlichen Dienst beibehalten wird, während die Vertretung dieser Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen auf die beiden anderen Gewerkschaften (AT0204202F) übergehen wird. Eine ähnliche Regelung für den Festnetz-Telefoniesektor haben die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten ( GPF) und die GPA getroffen.